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Innere Medizin und Labor


Diagnose und Verlaufskontrolle von Erkrankungen der inneren Organe, gestützt auf Blutbild, Biochemie und Harnuntersuchung in der Praxis.

Die Innere Medizin befasst sich mit Erkrankungen der inneren Organe: Nieren, Leber, Herz, Lunge, Magen und Darm, Bauchspeicheldrüse und Hormonsystem.

Diesen Erkrankungen ist gemeinsam, dass sie von außen gleich aussehen. Eine Katze, die erbricht, kann ein Problem im Magen, in den Nieren oder in der Schilddrüse haben. Deshalb beginnt eine internistische Sprechstunde mit der klinischen Untersuchung und wird im Labor fortgesetzt.

Welche Beschwerden hierher gehören

Anhaltendes Erbrechen oder Durchfall, Appetitlosigkeit, unerklärter Gewichtsverlust, deutlich vermehrtes Trinken und Harnen, Husten, Atemnot, Mattigkeit, aufgetriebener Bauch, Gelbsucht, Krampfanfälle.

Die meisten dieser Anzeichen bedeuten für sich genommen wenig. Sinn ergeben sie erst zusammen gelesen.

Das Labor

Das Blutbild gibt Auskunft über Infektion, Entzündung, Blutarmut und die Gerinnungszellen. Auch einige Blutparasiten werden dabei sichtbar.

Die Biochemie zeigt Nieren- und Leberwerte, Blutzucker, Eiweiße und Elektrolyte. In frühen Stadien der Nierenerkrankung zeigt das Tier noch gar nichts, während sich diese Werte bereits verschieben; deshalb wird bei älteren Tieren regelmäßig gescreent.

Die Harnuntersuchung ist für Nieren und Harnwege ebenso wichtig wie die Biochemie und wird auf Dichte, Eiweiß, Blut, Kristalle und Entzündungszellen beurteilt.

Blut wird auch routinemäßig vor Operationen und Kastrationen abgenommen. Ziel ist, vor der Narkose zu bestätigen, dass Leber und Nieren die Medikamente sicher verarbeiten können.

Nach der Diagnose

Bei langfristigen Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Diabetes oder Schilddrüsenstörungen ist die Behandlung kein einmaliger Vorgang. Sie wird in Abständen überprüft, Dosierung und Fütterung werden angepasst. Den Verlaufsplan erstellen wir gemeinsam mit Ihnen und geben Ihnen den nächsten Kontrolltermin schriftlich mit.

Häufige Fragen

Muss mein Tier für die Blutabnahme nüchtern sein?

Ist eine Biochemie geplant, bitten wir um acht bis zwölf Stunden ohne Futter. Wasser wird nicht entzogen. Für ein reines Blutbild ist Nüchternheit nicht nötig.

Wann liegen die Ergebnisse vor?

Blutbild und Standardbiochemie werten wir am selben Tag aus. Spezialuntersuchungen in einem externen Labor dauern länger; wir sagen Ihnen bei der Probenahme, wie lange.

Werden mir die Werte erklärt?

Wir reichen Ihnen nicht nur einen Ausdruck. Wir erklären, was jeder Wert bedeutet, welcher außerhalb der Norm liegt und wie sich dadurch die Behandlung ändert.